Alsif_Isoflav_Yin-und-Yang

 

Soja-Isoflavone aktivieren den schützenden Beta-Rezeptor.

Im Jahre 1996 machte Prof. Dr. med. Jan-Ake  Gustafsson eine Entdeckung, die auch für die Erklärung der Wirkungsweise von Soja-Isoflavonen weitreichende Bedeutung hatte. Gustafsson ist Mitglied des Nobelpreis-Komitees und gilt als einer der weltweit anerkanntesten Wissenschaftlicher in der Gynäkologie. Zusammen mit seinem Team fand er heraus, dass der weibliche Körper zwei verschiedene Arten von Östrogen-Rezeptoren besitzt: Den bereits bekannten Alpha-Rezeptor und als ausgleichenden Gegenspieler dazu den Beta-Rezeptor.

Östrogen aktiviert den Alpha Rezeptor, der während des weiblichen Zyklus und der Schwangerschaft für das Wachstum von Brust und Gebärmuttergewebe verantwortlich ist. Der Beta-Rezeptor ist ein natürlicher Gegenspieler des Alpha-Rezeptors und sorgt bei Frauen im gebärfähigen Alter dafür, dass dieser nicht zu dominant wird.

Wenn in den Wechseljahren der Beta-Rezeptor diese schützende Funktion nicht mehr so gut wahrnehmen kann, können Soja-Isoflavone für Ausgleich sorgen. Denn sie docken gezielt am Beta-Rezeptor an und sorgen so dafür, dass dieser wieder besser aktiviert wird. Soja-Isoflavone wirken auf den Beta-Rezeptor also wie ein natürlicher Zündschlüssel, der die wichtigen Schutzmechanismen wieder in Gang setzt.