Alsif_Behandl_hormoners

 

So kurz und niedrig dosiert wie möglich.

Lange Zeit galt die ärztlich verordnete Hormonersatztherapie (HET)  als das Mittel der Wahl. Erstmals im Jahr 2002 lieferte eine breit angelegte amerikanische Studie jedoch Hinweise dafür, dass mit Hormonpillen Risiken für die Brustgesundheit sowie für Herz und Kreislauf verbunden sind. Zu einem ähnlichen Ergebnis kam eine britische Studie im Jahre 2003.

Vor diesem Hintergrund wird eine Hormonersatztherapie heutzutage nur dann empfohlen, wenn die Wechseljahresbeschwerden sehr stark sind. Dabei wird die Östrogengabe auf die geringstmögliche wirksame Dosis beschränkt.  Für die Dauer der Therapie ist eine besondere Überwachung durch den Arzt erforderlich.

Falls Sie schon seit längerem eine Hormonbehandlung machen und damit aufhören möchten, sollten Sie mit Ihrem Frauenarzt darüber sprechen. Von heute auf morgen keine Hormone mehr zu nehmen, ohne vorher einen Arzt konsultiert zu haben, ist nicht ratsam.